A R C H I V



Ancistrus sp. (Gewöhnl. Brauner Antennenwels)
Synodontis nigriventis (Rückenschw. Kongowels)
Bunocephalus coradoideus (Bratpfannenwels)
Corydoras aeneus
Sturisoma festivum
Otocinclus macrospilus
Otocinclus hoppei
Neocaridia denticulata sinensis var. red
Pomacea bridgesii (Apfelschnecke)
Posthornschnecke

Familie Harnischwelse (Aspredinidae)
Unterfamilie Bunocephalinae
Gattung Ancistrus
Art sp. (nicht bestimmt bzw. wissenschaftl. beschrieben)
Der "braune" Antennenwels ist vermutlich auch erst im Aquarium entstanden.
Deutscher Name Brauner Antennenwels
Herkunft Ursprünglich aus Südamerika
Größe Max. 14 cm
Anforderungen an die Wasserqualität Recht anpassungsfähig, aber in natürlicher Umgebung Wasser eher weich und nicht alkalisch.
Futter Allesfresser: von Algen und Grünfutter bis hin zu tierischem Futter und Aas
Einrichtung Wurzeln zum Abraspeln sind notwendig!
Verhalten Meine drei Männchen sind Einzelgänger - wenn sie sich bei der Futtersuche begegnen, kämpfen sie öfter kurz miteinander.
Das Weibchen ist sehr scheu und zeigt sich selten.
Zum eigenen Besatz 3 Männchen seit Mai 2006
1 Weibchen seit Ende August 2006
Fotos


Mai 06: Männchen, ca. 5 cm groß


Mai 06: Männchen, ca. 5 cm groß
(Das Geschlecht hat sich später herausgestellt)

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Familie Mochokidae (Fiederbartwelse)
Gattung Synodontis
Art nigriventis
Deutscher Name Rückenschwimmender Kongowels
Herkunft Afrika: Kongobecken
Größe 8 - 10 cm
Anforderungen an die Wasserqualität Temp: 25 - 27 Grad Celcius, pH bis 7,5
Futter Treibendes Futter tierischen Ursprungs
Einrichtung Viele Versteckmöglichkeiten - auch im oberen Beckenbereich!
Verhalten Schwimmt mit dem Bauch nach oben, Bauch ist demensprechend dunkel gefärbt. Diese Welse leben sehr versteckt unter großen Blättern, Wurzeln oder sonstigen geeigneten Verstecken, kommen aber nach Eingewöhnung zur Fütterungszeit heraus.
Sonstiges Die Jungtiere gehen erst mit ca. 2 Monaten zur rückenschwimmenden Fortbewegungsweise über.
Zum eigenen Besatz 5 Tiere, vermutlich im Verhältnis 1/4, seit Juni 2006
Fotos


Juni 2006


Juni 2006

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Familie Bratpfannen- u. Banjowelse (Aspredinidae)
Unterfamilie Bunocephalinae
Gattung Bunocephalus
Art coracoideus
Deutscher Name Zweifarbiger Bratpfannenwels
Herkunft Strömungsarme Flüsse und flache Uferzonen von Flüssen im tropischen Südamerika
Größe Bis zu 15 cm
Anforderungen an die Wasserqualität Temp: 24 - 28 Grad Celcius
Futter Lebend- u. Frostfutter tierischen Ursprungs. Auch Welstabletten werden gerne genommen - meine lieben diese :-)
Einrichtung Genügend Bodenfläche mit feinem Sand, Laubschichten und/oder Wurzeln zum darunter verstecken
Verhalten Halten sich überwiegend eingegraben im Sand, unter Laubschichten oder Sonstigem auf. In der freien Natur Lauerjäger.
Sonstiges Sie häuten sich und können knarrende Geräusche von sich geben!

Wenn es Futter gibt, sind meine Welse wie Geier und jagen sich untereinander das Futter ab. Auch mit den Antennenwelsen legen sie sich an und gewinnen eigentlich immer. Das ist ein tolles Schauspiel :-) Die Antennis bekommen trotzdem genug Futter ab, die scheuen Kongowelse auch. Es gibt viel auf einmal zu fressen, dafür nur jeden 2. Tag.
Zum eigenen Besatz 3 Tiere seit Juni 06, vermutlich 2 M. u. 1 W.
Fotos


Juni 06


Juni 06

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Familie Panzer- u. Schwielenwelse (Callichthyidae)
Unterfamilie Panzerwelse (Corydoradinae)
Gattung Corydoras
Art aeneus
Deutscher Name Metallpanzerwels
Herkunft Nordosten Südamerika
Größe max. 7 cm
Anforderungen an die Wasserqualität Temp. 24 - 26 Grad Celcius
pH 6,0 - 7,0
Futter Trocken-, Lebend- und Frostfutter, alles tierischen Ursprungs.
Futter wird vom Boden aufgenommen. Relativ langsame Fresser.
Einrichtung Feiner Sand ist wichtig, da diese Tiere sehr gern graben und bis zu den Augen ihren Kopf dabei in den Sand stecken ;-)
Verhalten Sehr aktiv und nicht besonders scheu; sie wühlen sich durch den Sand des Aquariums - vorzugsweise in Grüppchen - und schwimmen auch mal ganz gerne
Sonstiges Eigenart: sich hin- und herbewegende Augen
Zum eigenen Besatz 5 Jungtiere, Geschlechter noch unklar
Fotos
27.08.2006
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Überschrift Sturisoma festivum

Familie Loricarridae
Unterfamilie Loricarrinae
Gattung Sturisoma
Art festivum
Deutscher Name Langflossen-Harnischwels
Herkunft Südamerika
Größe ca. 20 cm
Anforderungen an die Wasserqualität Temp. 23 - 30 Grad Celcius
pH ca. 6,5 - 7,5
Aufgrund der Herkunft sicher weiches Wasser vorteilhaft, wenn ich auch keine genauen Angaben dazu gefunden habe
Futter In der Natur Algen mit den darauf lebenden Kleinstlebewesen. Laut Bericht des Sturisoma-Züchters, von dem ich meine Tiere habe, gehen diese Tiere an Pflanzen, wenn sie nicht genügend pflanzliches Futter bekommen.
Einrichtung Gemäß Herkunft (ich las was von schnell fließenden Weißwasserflüssen, von Totholz und Steinen) ist Strömung im Becken vorteilhaft, ebenso Steine und Wurzeln zum Verstecken.
Verhalten Untereinander sehr friedlich. Gruppenhaltung wird allgemein empfohlen.
Sonstiges Sehr schöne Welsart und nicht besonders scheu. Man sieht sie auch tagsüber.
Zum eigenen Besatz 5 Jungwelse von ca. 7 bis 10 cm (Stand: Nov. 2006), Geschlechter noch unklar
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Sturisoma festivum

Sturisoma festivum

Sturisoma festivum

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Familie Loricarridae
Unterfamilie Hypoptopomatinae
Gattung Otocinclus
Art macrospilus
Deutscher Name Ohrgitter-Harnischwels
Herkunft Südamerika, NO von Peru, Rio Napo, Amazonas
Größe M ca. 3 cm und recht zierlich
W ca. 4 cm und fülliger
Zur Anatomie 7 Y-förmige Flossenstrahlen,
die erste Flossenstrahle ist dicker, länger und farbig.
Kürper ist mit Schuppen bedeckt, der Kopf hat kleine Odontoden.
Anforderungen an die Wasserqualität Temp.: 24 bis 28 Grad Celcius
pH: 5 bis 7
KH: 1 bis 10
GH: 4 bis 12
Futter Aufwuchs, Algen, Gemüse, Bodentabletten
Einrichtung Üppige Bepflanzung,
nicht zu helles Licht (ideal sind Schwimmpflanzen),
Sand,
Laubblätter (bevorzugt Eiche und Buche) als Verstecke und Nahrung,
Wurzel zum Abraspeln (ersatzweise Welstabletten mit Zelluloseanteil).

Mulm im Becken ist ebenfalls günstig:
Die darin lebenden Bakterien und Kleinstlebewesen dienen als Nahrungsquelle und üben außerdem eine zusätzliche Filterwirkung aus.

Verhalten Friedlich und nicht revierbildend.
Sie fühlen sich in großen Gruppen, ab 8 bis 10 Tieren, am wohlsten.
Stressanfällige Tiere: Sie können u. U. nach dem Transport sterben.
Sonstiges Für Aquarien ab 60 cm Seitenlänge (54 l) geeignet.
Fotos
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Familie Loricarridae
Unterfamilie Hypoptopomatinae
Gattung Otocinclus
Art hoppei
Deutscher Name Ohrgitter-Harnischwels
Herkunft Südamerika
Größe M ca. 3 cm und recht zierlich
W ca. 4 cm und fülliger
Beschreibung Der große, abgesetzte Schwanzwurzelfleck unterscheidet den O. hoppei von den anderen Otocinclus-Arten.
Anforderungen an die Wasserqualität Temp.: 22 bis 28 Grad Celcius
pH: 6 bis 7
KH: 3 bis 16
GH: 6 bis 10
Futter Aufwuchs, Algen, Gemüse, Bodentabletten
Einrichtung Üppige Bepflanzung,
nicht zu helles Licht (ideal sind Schwimmpflanzen),
Sand,
Laubblätter (bevorzugt Eiche und Buche) als Verstecke und Nahrung,
Wurzel zum Abraspeln (ersatzweise Welstabletten mit Zelluloseanteil).

Mulm im Becken ist ebenfalls günstig:
Die darin lebenden Bakterien und Kleinstlebewesen dienen als Nahrungsquelle und üben außerdem eine zusätzliche Filterwirkung aus.

Verhalten Friedlich und nicht revierbildend.
Sie fühlen sich in großen Gruppen, ab 8 bis 10 Tieren, am wohlsten.
Stressanfällige Tiere: Sie können u. U. nach dem Transport sterben.
Sonstiges Für Aquarien ab 60 cm Seitenlänge (54 l) geeignet.
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Gattung Neocaridia
Art denticulata sinensis var. red
Deutscher Name Fire-Zwerggarnele
Synonym Red Cherry Garnele
Herkunft Taiwan
Größe M bis 2 cm und wenig rot gefärbt
W ca. 2,5 cm und stärker rot gefärbt als M
Anforderungen an die Wasserqualität Temp.: 18 - 30 Grad Celcius,
ideal vermutlich um die 25 Grad Celcius
pH: um die 7
GH: bis 27 dH lassen sie sich züchten
Futter Aufwuchs, Algen, Gemüse, Mückenlarven, Cyclops, Artemia, Laub, Spirulina, Flockenfutter, Bodentabletten
Einrichtung Den Babygarnelen zuliebe sollte man den Mulm im Becken belassen.

Nach eigenen Erfahrungen zufolge halten sich die Garnelen, besonders die kleinen, äußerst gern im Javamoos und Hornkraut auf. Also kommt eine Bepflanzung mit feingliedrigen Pflanzen diesen Tieren entgegen.

Sonstiges Vermehrungsfreudig!
Fotos
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Gattung Pomacea
Art bridgesii
Deutscher Name Apfelschnecke
Herkunft Südamerika
Größe Ca. 5 cm - kann aber auch noch größer werden.
Anforderungen an die Wasserqualität Empfohlen wird allgemein ein pH-Wert von 7 und darüber sowie eher härteres Wasser. Erfahrungen vieler Aquarianer belegen, dass Apfelschnecken sich in dem Wasser wohlfühlen, in das sie nach dem Schlüpfen aus dem Ei hineinfallen. Das kann dann durchaus "weich" sein. Ansonsten zeigen sie von der Umstellung von hartem auf weiches Wasser Gehäuseschäden.
Meine gelben und braunen Apfelschnecken habe ich bereits mit leichten Gehäuseschäden bekommen.
Futter Allesfresser:
Apfelschnecken fressen weiches Gemüse und weiche Pflanzenteile (bei mir die Haarwurzeln vom Kleinen Froschbiss und in Massen Wasserlinsen) sowie die Eier anderer Fische und Aas.
Einrichtung Keine besonderen Ansprüche. Das Aquarium sollte nicht mit Apfelschnecken überbesetzt werden, da sie das Wasser durch ihre Ausscheidungen sehr belasten. Bis auf die oben erwähnten Pflanzen, die aber keinerlei Schaden nehmen, wird nichts an Pflanzen angerührt. Eine Abdeckung ist Pflicht, da sich die Tiere außerhalb des Wassers auf Wanderschaft begeben können. Eine Bekannte hat mir dies schon bestätigt, die eines Tages eine ihrer Schnecken im Wohnzimmer auf dem Boden gefunden hat.
Vermehrung Voraussetzung sind natürlich das Vorhandensein von Männchen und Weibchen, da diese Schnecken keine Zwitter sind, wie noch immer häufig angenommen wird.
Die Eiablage erfolgt außerhalb des Wassers, wo die Jungschnecken innerhalb von 10 bis 40 Tagen heranreifen und nach dem Schlüpfen ins Wasser fallen. Die Reifezeit hängt sehr von den äußerlichen Bedingungen ab (Luftfeuchte, Temperatur). Ist es sehr warm, schreitet der Reifeprozess schnell voran und es ist mit einem zeitigen Schlüpfen der Minischnecken zu rechnen. Wie groß sie zu diesem Zeitpunkt sind, konnte ich noch nicht ermitteln. Ich warte noch auf das Schlüpfen meiner ersten Schneckenbabies. (Stand: 30.04.2006)
Sind genügend Mulm/Algen/Futterreste im Wasser, braucht man zunächst nicht zusätzlich füttern, sonst Staubfutter oder fein zerriebenes Fischfutter anbieten. Nach ein paar Wochen fressen die kleinen Schnecken das Gleiche wie die großen.
Sonstiges Nicht mit schneckenfressenden Arten zusammenhalten oder mit Arten, die zwar von Natur aus keine solch großen Schnecken fressen, aber im Aquarium trotzdem zur Gefahr für die Apfelschnecken werden, da sie den Luftschlauch (Siphon) anknabbern. Die Schnecken sterben daran! Ein gutes Beispiel dafür sind Malawisee-Cichliden, diese auf keinem Fall mit Apfelschnecken zusammenhalten! Es gibt genug Aquarianer, die dies bestätigen können, man muss es nicht zum Leidwesen der Schnecken selbst testen.
Zum eigenen Besatz 2 braune AS seit März 06 + Nachwuchs
1 gelbe AS seit März 06
4 weiße AS seit Mai 06 (in den Größen 0,5 - 1 cm erhalten)
Fotos


Eines von zwei gelben Exemplaren


Fressen der feinen Haarwurzeln vom
Kleinen Froschbiss


Fressen der feinen Haarwurzeln vom
Kleinen Froschbiss


Spiegelung Gelege


AS in der Gurke ;-)

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Ordnung, Familie, Gattung, Art Unklar, da die Vielfalt recht groß ist und ich mir (noch) nicht sicher bin, wo meine - vermutlich 2 Arten - einzuordnen sind.
Deutscher Name Posthornschnecke
Herkunft Unklar, manche Arten kommen nur aus Südamerika, andere sind woanders oder weiter verbreitet. In Deutschland ist auch eine Gattung verbreitet. Über sie in Aquarien gehalten wird, weiss ich nicht.
Größe Je nach Gattung und Art von 1 bis 4 cm,
bei mir ist die eine Art max. 1 cm groß, die andere einzelne zw. 1,5 und 1,7 cm.
Anforderungen an die Wasserqualität Temp.: von 20 - 30 Grad Celcius
pH: ca. 7
KH: keine Angaben gefunden
GH: keine Angaben gefunden
Futter Ähnlich wie Apfelschnecke
Verhalten Friedlich und nicht durchsetzungsfähig
Sonstiges Die kleineren Exemplare vermehren sich sehr stark, von der größeren habe ich nur eine Schnecke - und die habe ich durch eine Pflanze bekommen. Ich finde sie außerordentlich schön.
Fotos


"Große" Posthornschnecke,
Gehäusegröße ca. 1,5 cm
Aussehen: braun mit "Querriffeln" (keine glatte Oberfläche)


"Kleine" Posthornschnecken,
Gehäusegröße 0,2 bis knapp 1,0 cm,
Farbe: braun bis bronze mit dkl. Flecken

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